XML

Extensible Markup Language
XML steht für "Extensible Markup Language". Es ist eine "Datenauszeichnungssprache" - was letztlich bedeutet, dass es sich um ein Format für den Transport von Daten mit strengen Schemen für den Aufbau handelt. XML wird vornehmlich zum (Daten-)Austausch hierarchisch strukturierter Datenbestände verwendet.

Die Sprache folgt sehr strengen Regeln, ist aber gleichzeitig so offen, dass sie enorm flexibel ist. Bei der Verwendung von XML werden Inhalte strikt von den Auszeichnungen getrennt, was die mehrfache Verwendung extrem vereinfacht. Zudem garantiert die strenge Standardisierung, dass die Interpretation der Daten von allen Empfängern gleich vorgenommen werden kann. Dieser letzte Punkt ist entscheidend für den Einsatz von XML im Internet. RSS (Newsfeeds) und Sitemaps sind zwei Beispiele, die diese Eigenschaft nutzen.

Weitere Einsatzbereiche sind Content Management Systeme, Partnerprogramme mit Produktinformationen oder Inhalte, die dynamisch und häufig ausgetauscht werden. In diesen Fällen gibt es jedoch häufig einfachere Alternativen. XML hat den Nachteil, dass bei einer tiefen Datenhierarchie mit (im Umfang) kleinen Werten (bspw. jew. nur eine Zahl) die Datenmenge durch die Beschreibungen überproportional steigt. Die Nutzdaten stehen dann nicht mehr im Verhältnis zum Datenvolumen.

In jedem Fall muss man beachten, dass XML-Dateien ausschliesslich inhaltliche Daten enthalten. Darstellung und Layout mĂĽssen ĂĽber andere Mechanismen gesteuert werden, bspw. XSL-Definitionen, den RSS- Reader oder klassische Mechanismen in der Webseite.