Datenkompression

Durch eine Datenkompression kann man das Volumen einer Datei verkleinern. Dies bringt Vorteile bei der √úbertragung, die entsprechend schneller erfolgen kann. Der Nachteil liegt im Rechenaufwand, der sich insbesondere dann bemerkbar macht, wenn eine komprimierte Datei erst bei Anforderung (zur Laufzeit) erstellt wird.

Ob eine Kompression sinnvoll ist, entscheiden mehrere Faktoren. Dazu gehören bspw. das serverseitige Traffic- Volumen, die Serverlast (Prozessorauslastung), das Ausgangsdatei- Format, die Anbindung des Users (bspw. ISDN oder DSL) oder die Plattform- Kompatibilität.

Während die serverseitigen Traffic- und Lastbeschränkungen meist kaum relevant sind, können die userseitigen Grenzen durchaus noch ins Gewicht fallen. Auch in Deutschland gehören DSL- Flatrates noch nicht zum Standard, bei Volumina ab einigen MB wissen Modem- und ISDN- User durchaus eine Kompression zu schätzen.

Bei der Wahl des Formates sollte man auch auf die Plattform- Kompatibilität achten. Nicht alle der vielen Kompressions- Formate (.zip, .rar, .gz, .tar, .ace, ...) können auf Windows-, Linux- oder Mac- Rechnern entpackt werden.